Eine Saison wieder vergangen und endlich nicht mehr bangen…

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Erstellt am Freitag, 29. Mai 2015 Geschrieben von Jacqueline

Den Landesoberliga - Abschlussspieltag der Damen nutzten die Damen des MSV 90 noch einmal, um mit ordentlich Motivation bestückt, den Gegnerinnen auf dem Spielfeld Paroli zu bieten. Denn anders als in vergangenen Spielen trat der MSV von Anfang an mit gesunder Bewegungsfreude die letzten zwei Spiele der Saison an. Wollte man den Gegnern doch nicht allzu einfach die Punkte hergeben, die man selbst noch gut gebrauchen konnte, um mit ein wenig Glück doch noch die Klasse zu halten? Fest stand zu jedem Zeitpunkt der Spiele zumindest, dass sich das Team nun endlich mehr und mehr zu finden schien - ein wichtiger Punkt, der nun schon eine ganze Saison gedauert hatte. Gerade in Anbetracht der Situation, dass viele Neuerungen in der abgelaufenen Saison ausprobiert worden, Verletzungspech hinzu kam und Spielerinnen der jungen Generation schon früh recht verantwortungsvolle Aufgaben bekamen.

Nichtsdestotrotz offenbarten die Spiele gegen den VC WSG 78 Wolfen und den MLV Einheit auch wieder ein Stückweit das Potenzial, das in dieser Mannschaft schlummert, eine Erkenntnis, die sich auch in den Ergebnissen dieser beiden Spiele wiederfinden lässt, sowohl in den Punkten und Satzständen, als auch im Spielerischen. Positivstes Augenmerk war vor allem die geile Stimmung von der Bank, die die Spielerinnen auf und neben dem Feld anzutreiben schien. Bitte immer so. ;) :P

Letztlich sollte die ganze Energie und Motivation der Spielerinnen jedoch nicht reichen, um sich noch einmal für die Landesoberliga zu empfehlen. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedete sich der MSV 90 damit in die Landesliga Nord und steht nun vor neuen Herausforderungen in der kommenden Saison. Ein neuer Trainer, sowie einige neue und „alte“ Gesichter unterstützen die Mannschaft zukünftig mit dem Ziel im oberen Drittel der Landesliga zu landen.

Wer die Mannschaft bei diesem Vorhaben unterstützen mag – egal auf welchem Wege – sei gerne aufgerufen den Verein im Süden Magdeburgs zu besuchen.

Wünschen wir der Mannschaft also für die Zukunft ein sportlich erfolgreiches Saisonjahr.

 

Hallo Friends, Follower und Fans.

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Erstellt am Freitag, 29. Mai 2015 Geschrieben von Jacqueline

Im März durften unsere Mädels mal mehr und mal weniger Zeit zum Leiden und Lachen und anderen Sachen machen, aufwenden. Denn nunmehr wurde an drei Tagen für viele der alten „Häschen“, aber auch die neuen „Hüpfer“ ein lang ersehnter Traum war – Trainingslager in Osterburg.

Hierbei bot die Landessportschule des LSB Sachsen-Anhalt mal wieder ideale Bedingungen für dieses Erlebnis-reiche Event.

Am ersten Tag war nach der Anreise in Osterburg und einer kurzen Stärkung die Zeit für eine spielerische Einheit in der Halle reif. Hier durften die Damen des MSV 90 in vielen spielerischen Übungsformen ihre Grenzen kennenlernen, aber auch ihr Spielvermögen austesten. Nach Deo, Dusche und „Umdekorierung“ ging es dann ganz gediegen zum Bowlen mit „Beschwippswasser“. Der erste Abend endete dann auf den Zimmern, wo mal mehr und mal weniger noch der letzte Schluck aus den Weinflaschen gepresst wurde. ;) :D

Den nächsten Morgen erlebten alle halbwegs munter nach einer kleinen Kräftigung in der altbewerten Trainingsstätte des vorigen Abends. Hier lag für zwei Stunden der Fokus auf den Übungselementen: Aufschlag/ Annahme. Viel Bewegung und eine gute Portion Spaß waren auch in dieser Zeit wieder beliebteste Begleiter.

Und spaßig sollte es auch im Anschluss weitergehen. In einer zusätzlichen Einheit durften sich die Mädels mal mit einem anderen Element vertraut machen. Im Wasser der hiesigen Schwimmhalle konnten die Damen sowohl konditionell als auch koordinativ ihr Können unter Beweis stellen. Nach 45 Minuten Schufterei und Schinderei war das erste Mal Erholung in Eigenregie angesagt. Die Umsetzung ließ auch nicht lange auf sich warten, wurden Whirlpool und Sprungturm in Sekundenschnelle zur Selbstportraitierung genutzt.

Nach dem Mittag hieß es dann in weiteren drei Hallenstunden die Elemente Zuspiel und Angriff aufeinander abzustimmen und noch einmal für die Teamtaktik zu trainieren. Dieser Mammutmarathon fand dann gegen frühen Abend einen gelungenen Ausgleich in einer akrobatischen Stunteinlage unserer Mädels in der Kunstturnhalle der Anlage. Gegen späten Abend konnten die Damen dann mehr oder weniger das erste Mal Einblicke und Erkenntnisse ihrer eigenen Spieltypischen Verhaltens- und Handlungsweisen via Spielvideoauswertung gewinnen. Neben den eigenen Schusseligkeiten konnten die Damen im Anschluss auch oft über das abschließende Filmprogramm schmunzeln, bevor es wieder Zeit für Schlaf und Erholung wurde.

Nach einer im Vergleich längeren Nacht stand schließlich der letzte Trainingsteil auf dem Plan. Zunächst hieß es in einer einstündigen Mobilisations- und Kräftigungseinheit nochmal letzte Reserven für die abschließende Halleneinheit zu wecken. Zu retten hätte es wohl besser getroffen ;) :P , da fast jede von den Mädels nach letzten Kräften ring und schon am Morgen die Heimat und das kuschelige Bett zuhause herbei sahn. Gegen Mittag des Tages konnte dieser Wunsch dann auch in die Tat umgesetzt werden. Hatten unsere Mädels doch in der letzten Halleneinheit noch einmal alles gegeben und spielerisch sowohl gegen Trainingsgegner als auch im Mannschaftsverbund dem Wochenendmotto: „Lasset die Spiele beginnen!“ alle Ehre gemacht.

Der Saisonauftakt lässt hoffen

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Erstellt am Samstag, 11. Oktober 2014 Geschrieben von Jacqueline

Vor heimischer Kulisse konnten die Damen des Magdeburger Sportvereins 90 am vergangenen Sonntag ihr volleyballerisches Können zeigen. Zu Gast waren die Damen der TSG GutsMuths Quedlinburg und die Frauen der SV Fortuna Ballenstedt - beides bereits bekannte Gegner aus den vergangenen Jahren. Der Neuaufsteiger Quedlinburg hatte bereits am Spielwochenende zuvor untermauern können, dass mit ihnen zu rechnen ist, drei Punkte aus zwei Spielen in eigener Halle sollten ein klares Ausrufezeichen darstellen. Mit nur einem Spiel weniger konnte auch die Fortuna bereits einen Spieltag mehr auf dem Spielkonto verbuchen, allerdings mit dem etwas schlechteren Ende für die Frauen um Trainer Ralph Kalisch. Im Spiel gegen Vorjahresvizemeister Halle war es allerdings ein schwer zu interpretierendes Ergebnis. Für die Mannschaft um Trainer Lutz Birkner ging es an diesem Spieltag um den ersten Test in Sachen Neufindung. Einige Neuzugänge - aus anderen Vereinen, der eigenen Zweiten und altbekannte Gesichter aus vergangenen Saisons stießen im Laufe der letzten Monate zum Team. Mit diesem Zuwachs und dem Abschluss der vorrangegangenen Saison überlegte sich das Team samt Trainerstab eine neue Marschroute für die Frauen vom MSV 90. So soll in Zukunft den jüngeren oder noch unerfahreneren Spielerinnen mehr Verantwortung zu Teil kommen. Die gravierendsten Veränderungen sind die beiden „Frischlinge“ Laura Dochow und Sonja Klasvogt auf der Zuspielposition und Annika Schult als neue Libera. Hier heißt es für die kommende Saison sehr viel Abstimmung mit dem Team zu finden. So ließ sich am 05. Oktober bereits ein erster Eindruck von dieser Abstimmung gewinnen. Auch wenn beide Spiele 3:1 an den jeweiligen Gegner gingen, konnten die Lemsdorferinnen schon den ein oder anderen positiven Augenmerk für das Zusammenspiel mitnehmen. Die Satzergebnisse und Spielhandlungen zeigen jedoch noch Potenzial nach oben. Bleibt also für die kommenden Wochen in den Trainings an der weiteren Abstimmung im Kollektiv zu arbeiten.

Erfahrungen durften sammeln: Dochow, Freitag, Böttcher, Luiz-Perez, Deblitz, Jeschor-Süssig, Igel, Velten, Hehne, Dittrich und Schult.

Mit Rat und Tat zur Seite standen: Birkner, Süssig und Schunorth.

1. Damen: wichtige Punkte in den letzten Wochen gesammelt

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Erstellt am Sonntag, 01. Dezember 2013 Geschrieben von Stefan Meitz

Die letzten Wochen standen voll im Zeichen der Sparkassen-Landesoberliga der Damen. So musste unsere Mannschaft bereits Anfang November zum ungeschlagenen Spitzenreiter auf den Uni-Campus in Magdeburg. Die Damen des USC Magdeburg ließen in ihrem Spiel keine Zweifel aufkommen, wer das Feld als Sieger verlassen würde. Aber auch auf Seiten des MSV 90 machte sich Verzweiflung breit und man konnte in den Gesichtern der Mädels den Spielverlauf vorhersehen. An diesem Tag passte nicht viel zusammen. Viele unkonzentrierte Aktionen brachten dem Gegner wertvolle Punkte. Vor allem die Annahme tat sich an diesem Tag sehr schwer. Somit ging das Spiel schnell mit 0 : 3 (25:15, 25:12, 25:19) an die Gastgeberinnen.

Zwei Wochen später stand ein Heimspieltag an. Zu Gast in der Bodestraße waren der Tabellenzweite vom USV Halle sowie die Harzerinnen aus Ballenstedt. Gegen den USV – Sechser hatte man den Start regelrecht verschlafen und musste das Geschehene schnell vergessen. In den beiden folgenden Durchgängen konnten die MSVlerinnen mitspielen, dem Gegner aber nie gefährlich nahe kommen. Am Ende siegte der USV mit 3 : 0 (25:09, 25:20, 25:19).
Im zweiten Spiel musste eine Steigerung in allen Elementen her, um wenigstens einen Punkt in Magdeburg zu behalten. Den besseren Start jedoch hatte der Gäste-Sechser. Eine gute Annahme und schnell gespielte Pässe machten es den MSV – Damen schwer ins Spiel zu finden. Leider gelang dies nur zum Ende und man konnte noch ein wenig Schadensbegrenzung betreiben. Im zweiten Durchgang bot sich den Zuschauern ein komplett anderes Bild. Motivierte Gastgeberinnen zeigten den Ballenstedterinnen, dass auch sie einen guten Volleyball spielen können. Die Belohnung war ein deutlicher Satzgewinn. Dieser Schwung wurde in die nächste Runde mitgenommen. Am Ende retteten die Magdeburgerinnen den Vorsprung knapp ins Ziel. Somit war ein Punkt schon geschafft. Leider ließ die Konzentration in den folgenden Sätzen wieder nach und die Harzerinnen konnten noch zwei Punkte für sich verbuchen. Am Ende siegte Ballenstedt mit 3 : 2 (25:14, 14:25, 23:25, 25:13, 15:07).

Und schon eine Woche später, am heutigen 1. Advent, stand das nächste Heimspiel vor der Tür. Da die heimische Sporthalle in der Bodestraße schon belegt war, half der Liga- und Stadtkonkurrent MLV Einheit aus. Zu Gast beim MSV 90 in der Sporthalle im Kannenstieg waren die eigentlichen Hausdamen vom Magdeburger LV Einheit sowie die Aufsteiger vom SV Rot-Weiß Weißenfels. Am heutigen Tage stand eine hochmotivierte und engagierte MSV – Mannschaft auf dem Platz. Neben einer stabilen und sicheren Annahme sowie einer guten Passauswahl war heute auch ein kämpferisches Team zu sehen. Kaum ein Ball wurde verloren gegeben und die Damen zeigten eine geschlossene Mannschaftsleistung. Das Stadtduell zwischen dem Magdeburger SV 90 und dem Magdeburger LV Einheit war sehr spannungsreich. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend vom Gegner absetzen. Am Ende hatte der MSV mehr Kraft und konnte Durchgang 4 nach einem Rückstand noch umdrehen und somit den ersten Dreier der Saison 2013/2014 für sich verbuchen. So stand es 3 : 1 (21:25, 25:21, 25:20, 26:24) für die Lemsdorferinnen. Das Spiel gegen Weißenfels wurde mit Spannung erwartet, denn im Hinspiel unterlag man nur knapp mit 2 : 3. Der Start war alles andere als perfekt: 0 : 6, 2 : 9 und 9 : 14 waren die Zwischenstände, bevor der MSV – Sechser wieder ins Rollen kam. Eine gute Annahme und motivierte Angreiferinnen brachten die Wende. Im zweiten Satz leisteten die Gäste aus dem Süden zwar noch Widerstand, waren dann beim Stand von 17 : 11 nicht mehr in der Lage, etwas entgegenzusetzen. Der dritte Durchgang war eine klare Angelegenheit für den Gastgeber. Somit waren weitere drei Punkte auf dem Konto gesichert. Mit 3 : 0 (25:21, 25:17, 25:13) war die Revanche geglückt.

In der Tabelle belegen die Damen nach dem 7. Spieltag nun Rang 6. Im letzten Spiel des Jahres 2013 heißt es nochmal eine weite Reise auf sich zu nehmen. Gegen Bitterfeld-Wolfen II möchte man den positiven Trend von heute fortsetzen und weitere Punkte in die Landeshauptstadt holen.

Die Bilder zu den vergangenen Spielen findet ihr in unserer Bildergalerie.

Letzte Chance für unsere Damen

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Erstellt am Montag, 29. April 2013 Geschrieben von Stefan Meitz

Unsere erste Damen hat noch eine mögliche, letzte Chance auf den Verbleib in der Sparkassen-Landesoberliga Sachsen-Anhalt. Mit dem potenziellen Aufstieg der Blankenburger Volleyballfreunde (Entscheidung am 01. Juni 2013) und dem wahrscheinlichen Rückzug des VV Kleinpaschleben aus dem Spielbetrieb bieten sich sogar zwei Plätze in der LOL an, sodass die ersten beiden des Turniers ein Spielrecht erhalten könnten.

Aus diesem Grund hat der Staffelleiter die betroffenen Mannschaften (Magdeburger SV 90 - LOL; Magdeburger LV Einheit I - LL N; SV WEißenfels (LL S) angefragt, ob ein Interesse zur Relegation besteht. Alle Verantwortlichen haben dem prophylaktischem Relegationsturnier zugestimmt. Das Los für die Ausrichtung fiel zu Gunsten des MSV 90 aus.

Wir laden alle Interessierten zum letzten Pflichtspiel und dem Klassenerhalt unserer Damen in der Landesoberliga ein.

Sonntag, 12. Mai 2013 - 10:00 Uhr - Sporthalle Bodestraße

Wir freuen uns auf jede Unterstützung !!!

Auslosung 3. Pokalrunde

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Erstellt am Donnerstag, 28. Februar 2013 Geschrieben von Stefan Meitz

Damen

Vor Kurzem wurden die Begegnungen für die dritte Pokalrunde im VVSa-Pokal 2012/2013 ausgelost. Unsere Damen treten am 07.04.13 die Spiele an.

Im ersten Spiel trifft Gastgeber VC WSG 78 Wolfen (LKSO) auf den SV Rot-Weiß Weißenfels (LLS). Im zweiten Spiel trifft der VC Bitterfeld-Wolfen (RL NO) auf den Magdeburger SV 90 (LOL). Die Sieger beider Partien spielen dann um den Einzug in das Pokalfinale am 27.04.13 in Magdeburg.

Im zweiten Turnier in Wernigerode trifft zunächst Gasgeber HSV Wernigerode (LLN) auf den USC Magdeburg (LOL). Im zweiten Spiel treffen der SV Braunsbedra (LOL) und der SV Pädagogik Schönebeck (3. Liga) aufeinander.

Herren

Bei den Herren sehen die Partien wie folgt aus:

  • SG Einheit Halle I (LLS) vs. Burger VC 99 (LOL) sowie CV Mitteldeutschland II (RL NO) vs. VC Bitterfeld-Wolfen (2. BL)
  • SG Post Stendal 2012 (LLN) vs. USC Magdeburg I (LOL) sowie SV Fortuna Ballenstedt (RL NO) vs. MTV 1862 Wittenberg (RL NO)

Überraschender 3:1-Sieg in der Sparkassen LOL

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Erstellt am Mittwoch, 20. Februar 2013 Geschrieben von Jacqueline

Am Sonntag begab man sich zu ungewohnt früher Zeit (6:45 Uhr) auf den Weg zum USV Halle I, der bis dahin auf dem 3. Platz der Sparkassen Landesoberliga verweilte. Mit 10 Spielerinnen trat man nun die Reise an. An diesem Spieltag rechnete man sich wenig Chancen auf einen Sieg aus, ging das Hinspiel doch deutlich mit 3:1 verloren. Alle Spielerinnen waren trotzdem hoch motiviert, wollten ein gutes Spiel abliefern, in der Hoffnung auch diesmal wieder einen Satzgewinn verbuchen zu können, was für den Klassenerhalt wichtig sei.
Im 1. Satz begann man mit üblicher Aufstellung Freitag im Zuspiel, Dittrich und Penack auf Außen, Hehne auf Diagonal, Behlau und Deblitz auf Mitte und Breddin als Libera. Nach anfänglichem Herantasten verlief der Satz auf beiden Seiten ausgeglichen. Durch eine gute Aufschlagsserie durch Penack konnte man sich ein kleines Punktepolster erspielen. Durch gute Annahmen und Abwehraktionen und den, an diesem Tag, starken Block konnte man diesen Vorsprung bis zum Ende des Satzes halten. Beim Stand von 24:22 konnte der Satzball unsererseits nicht verwandelt werden, was dazu führte, dass es noch einmal spannend wurde. Halle bäumte sich noch einmal auf und hatte nun selbst Satzball beim Stand von 24:25. Doch in dieser Phase behielten alle starke Nerven und ein Wechsel auf der Mittelblockpostiton erwies sich als gute Wahl. Luis Perez kam für Deblitz und erzielte wichtige Blockpunkte was letztendlich auch mit dazu beitrug, dass der Satz noch knapp 27:25 gewonnen wurde. Der 1. Schritt war getan und alle merkten, dass heute mehr drin war als nur ein Satzgewinn.
Im 2. Satz begann man mit einer ungewohnten Aufstellung. Hehne startet nun auf der Außenposition, mit dem Ziel nun schneller und häufiger über Position 4 punkten zu können. Penack rückte auf Diagonal und Luis Perez blieb auf Mitte. Weiterhin gab Trainer Birkner Libera Breddin und den Mittelblockern neue taktische Anweisungen, was sich in den folgenden Sätzen noch auszahlen sollte. Leider erzielte die neue Umstellung nicht gleich die gewollte Wirkung, sodass es vor allem in der Aufschlagsannahme zu großen Schwierigkeiten kam und der Satz 25:15 an den USV Halle ging.
Im 3. Satz rückte Dittrich in die Hauptannahme, um vor allem die Aufschlagannahme zu verstärken. Durch wiederum starke Aufschlagserien durch Penack und Freitag wurde von Anfang an ein Vorsprung heraus gespielt. Desweiteren kam es über die Außenpositionen durch Hehne und Dittrich zu vielen schnellen Punkten, da oft gleich der erste Ball mit einem starken Angriff verwandelt wurde. Auch aus dem Hinterfeld punktete man immer wieder, da Penack, auf der für sie ungewohnten Diagonalposition, ein sehr gutes Spiel ablieferte. Die Mitten zeigten weiterhin eine gute Blockarbeit, was zusätzlich den ein oder anderen direkten Punkt mit einbrachte. Beim Stand von 18:11 kam es zu einem kleinen Einbruch in der Annahme, was dazu führte, dass der Gegner auf 18:16 heran kam. In einer Auszeit appellierte Trainer Birkner nochmals an unserer Stärken. Nun motiviert, auch diesen Satz noch zu gewinnen, ließen sich die Damen nicht weiter verunsichern und holten den Satz mit 25:21.
Im 4. Satz tauschten Deblitz und Luis Perez ihre Mittenpositionen, um Halle noch weiter unter Druck setzen zu können. Jetzt schien alles für die Damen des MSV 90 zu laufen. Der USV Halle kam über seine Außenangreifer nicht mehr durch und alle Bälle die doch ein Loch fanden wurden durch Libera Breddin sauber zum Zuspieler gebracht. Der Grundstein wurde wieder durch starke Aufschlagsserien gelegt. Doch als Dittrich beim Stand von 12:05 zum Aufschlag ging, vermutete so niemand den weiteren Verlauf des Satzes… Ihre Aufschläge stellten die gegnerische Annahme vor eine schier unlösbare Aufgabe, entweder punktete sie mit direkten Assen oder die Annahmespielerinnen von Halle konnten den Ball nicht kontrollieren, was meistens auch zu einem direkten Punkt führte. Wenn dann doch mal eine Annahme von Halle glückte, waren die MSV‐Damen voll konzentriert, wehrten den Angriff ab und verwandelten ihren ersten Angriff gleich zum nächsten Punkt. Zuspielerin Freitag konnte jeden ihre Angreifer nach Belieben einsetzen. Beim Stand von 24:5 war Dittrich somit immer noch am Aufschlag. Der Satzball wurde sofort verwandelt und die Freude war bei allen Beteiligten groß. Niemand hätte heute mit diesem Ausgang gerechnet und so recht glauben konnte es auch lange Zeit niemand. Dies war ein wichtiger Schritt Richtung Klassenerhalt. Nun belegt man Platz 7 in der Tabelle, mit einem besseren Satzverhältnis als Zeitz und kann mit etwas weniger Druck auf den nächsten und letzten Heimspieltag schauen, wo man auf Zeitz und Staßfurt trifft. Fazit vom Kapitän: „Es war eine super konstante, mannschaftliche Leistung ohne große Einbrüche. Wenn wir so in die vorherigen Spielen gespielt hätten, wären mehrere Spiele, die wir 2:3 verloren haben, eventuell anders ausgegangen. Ich bin sehr Stolz auf die Mädels und auch auf den Trainer.“

Es spielten: Freitag, Hehne, Dittrich, Penack, Luis Perez, Behlau, Hauer, Deblitz, Breddin, Velten – Trainer: Birkner, Schunorth

2. Runde im VVSA - Pokal

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Erstellt am Sonntag, 11. November 2012 Geschrieben von Stefan Meitz

Während sich unsere erste Herren und die zweite Damen bereits aus dem Pokal verabschiedet haben, greift unsere erste Damen als Landesoberliga-Vertreter erst in der 2. Runde des VVSA - Pokals in das Spielgeschehen ein. Diese Runde wird wie gewohnt am dritten Januarwochenende durchgeführt. Die Liganeulinge des MSV 90 müssen im ersten Spiel des Tages gegen den Gastgeber TSV Rot-Weiß Zerbst (KPS) ans Netz. Im zweiten Spiel treffen dann der SV Großkayna 1922 (LKSO) und die SG HSG Merseburg/TSV Leuna (LLS) aufeinander. Die Sieger beider Spiele ermitteln im dritten Spiel den Tagessieger, der in die dritte Pokalrunde einzieht. Hier werden dann die verbleibenden Teams aus den überregionalen Ligen auf die Sieger der zweiten Runde treffen und in zwei Halbfinalspieltagen die Finalteilnehmer ermitteln. Anpfiff ist am 20. Januar 2013 um 10 Uhr in Zerbst.

Lemsdorferinnen warten noch auf den ersten Sieg

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Erstellt am Sonntag, 14. Oktober 2012 Geschrieben von Stefan Meitz

Am heutigen Sonntag stand das zweite Heimspielwochenende der MSV – Damen in der Sparkassen-Landesoberliga an. Zu Gast waren der VV Kleinpaschleben sowie die Damen vom USV Halle I.

Das erste Spiel war geprägt von starken Ausschlägen und schwachen Annahmen. So waren es auf Seiten des Magdeburger SV 90 Rebecca Hehne und Stefanie Velten, die in den Sätzen 1 und 3 jeweils sehr gute und platzierte Aufschlagserien ablieferten. Beide Durchgänge gingen mit 25:12 an den Gastgeber. Der zweite Satz war hart umkämpft, doch der Gegner hatte das Glück auf seiner Seite und konnte sich dank einer besseren Annahme mit 20:25 durchsetzen. Im vierten Satz war der gute Rhythmus des MSV 90 ganz gebrochen und so mussten die Damen mit 12:25  erneut in den Tie-Break gehen. An die guten Leistungen der ersten Sätze konnte man nicht vollständig ansetzen, sodass auch der fünfte und entscheidende Satz mit 11:15 an die Gäste ging.

Im zweiten Spiel wartete mit dem USV Halle ein starker Gegner. In den ersten beiden Sätzen spielte man gut mit, hatte aber gegen die sichere Feldabwehr und den starken Angriff nichts zu entgegnen. Im dritten Satz fanden die Elbestädterinnen wieder zu ihrer Form zurück und zogen ihre Angriffe konsequent durch. Das Ergebnis war der 25:22 – Satzgewinn. Dieses positive Gefühl nahm man mit in den vierten Durchgang. So war das Spiel bis zur Satzmitte recht ausgeglichen. Doch nun schlich sich wieder der Fehlerteufel ein und am Ende stand der 19:25 – Satzgewinn für die Hallenserinnen.

Somit gab es auch im fünften Spiel keine Punkte zu holen. Dennoch kann man positiv auf die Spiele zurückblicken und sich weiter auf die kommenden Partien vorbereiten, denn eine klare Niederlage stand bisher nicht an. Am kommenden Sonntag geht es zum Auswärtsspiel nach Blankenburg.

Für den MSV 90 am Netz: Freitag, Velten St., Velten J., Dittrich, Hehne, Behlau, Deblitz, Breddin, Penak, Skibinski

Damen doch in der S-LOL

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Erstellt am Donnerstag, 17. Mai 2012 Geschrieben von Stefan Meitz

Nachdem der Aufstieg am vergangenen Sonntag in Bitterfeld fehlgeschlagen ist, gab es nachträglich doch noch eine positive Nachricht vom Staffelleiter. Bei der Protokollkontrolle, nach Rücksprache mit allen Mannschaften und der Landesspielordnung wurden beide Spiele des MLV Einheit mit 0:3 (00:75) gewertet. Damit war das ausschlaggebende Spiel nur die Begegnung: Magdeburger SV 90 - VC Bitterfeld-Wolfen II. Dieses Spiel endete hart umkämpt im Tie-Break mit 3:2 für die Elbestädterinnen. Somit gelang der Aufstieg in die höchste Spielklasse des Landes Sachsen-Anhalts. Nun heißt es, sich gut auf das Abenteuer Sparkassen-Landesoberliga (S-LOL) vorzubereiten.

Da die WSG Reform am Sonntag beide Spiele verloren hat, ist kein zusätzlicher Platz in der Landesliga Nord frei, sodass hier keine Relegation erforderlich ist. Damit bleiben die Herren des Magdeburger SV 90 in der Landesklasse Nord.

 

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