Überraschender 3:1-Sieg in der Sparkassen LOL

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Erstellt am Mittwoch, 20. Februar 2013 Veröffentlichungsdatum Geschrieben von Jacqueline

Am Sonntag begab man sich zu ungewohnt früher Zeit (6:45 Uhr) auf den Weg zum USV Halle I, der bis dahin auf dem 3. Platz der Sparkassen Landesoberliga verweilte. Mit 10 Spielerinnen trat man nun die Reise an. An diesem Spieltag rechnete man sich wenig Chancen auf einen Sieg aus, ging das Hinspiel doch deutlich mit 3:1 verloren. Alle Spielerinnen waren trotzdem hoch motiviert, wollten ein gutes Spiel abliefern, in der Hoffnung auch diesmal wieder einen Satzgewinn verbuchen zu können, was für den Klassenerhalt wichtig sei.
Im 1. Satz begann man mit üblicher Aufstellung Freitag im Zuspiel, Dittrich und Penack auf Außen, Hehne auf Diagonal, Behlau und Deblitz auf Mitte und Breddin als Libera. Nach anfänglichem Herantasten verlief der Satz auf beiden Seiten ausgeglichen. Durch eine gute Aufschlagsserie durch Penack konnte man sich ein kleines Punktepolster erspielen. Durch gute Annahmen und Abwehraktionen und den, an diesem Tag, starken Block konnte man diesen Vorsprung bis zum Ende des Satzes halten. Beim Stand von 24:22 konnte der Satzball unsererseits nicht verwandelt werden, was dazu führte, dass es noch einmal spannend wurde. Halle bäumte sich noch einmal auf und hatte nun selbst Satzball beim Stand von 24:25. Doch in dieser Phase behielten alle starke Nerven und ein Wechsel auf der Mittelblockpostiton erwies sich als gute Wahl. Luis Perez kam für Deblitz und erzielte wichtige Blockpunkte was letztendlich auch mit dazu beitrug, dass der Satz noch knapp 27:25 gewonnen wurde. Der 1. Schritt war getan und alle merkten, dass heute mehr drin war als nur ein Satzgewinn.
Im 2. Satz begann man mit einer ungewohnten Aufstellung. Hehne startet nun auf der Außenposition, mit dem Ziel nun schneller und häufiger über Position 4 punkten zu können. Penack rückte auf Diagonal und Luis Perez blieb auf Mitte. Weiterhin gab Trainer Birkner Libera Breddin und den Mittelblockern neue taktische Anweisungen, was sich in den folgenden Sätzen noch auszahlen sollte. Leider erzielte die neue Umstellung nicht gleich die gewollte Wirkung, sodass es vor allem in der Aufschlagsannahme zu großen Schwierigkeiten kam und der Satz 25:15 an den USV Halle ging.
Im 3. Satz rückte Dittrich in die Hauptannahme, um vor allem die Aufschlagannahme zu verstärken. Durch wiederum starke Aufschlagserien durch Penack und Freitag wurde von Anfang an ein Vorsprung heraus gespielt. Desweiteren kam es über die Außenpositionen durch Hehne und Dittrich zu vielen schnellen Punkten, da oft gleich der erste Ball mit einem starken Angriff verwandelt wurde. Auch aus dem Hinterfeld punktete man immer wieder, da Penack, auf der für sie ungewohnten Diagonalposition, ein sehr gutes Spiel ablieferte. Die Mitten zeigten weiterhin eine gute Blockarbeit, was zusätzlich den ein oder anderen direkten Punkt mit einbrachte. Beim Stand von 18:11 kam es zu einem kleinen Einbruch in der Annahme, was dazu führte, dass der Gegner auf 18:16 heran kam. In einer Auszeit appellierte Trainer Birkner nochmals an unserer Stärken. Nun motiviert, auch diesen Satz noch zu gewinnen, ließen sich die Damen nicht weiter verunsichern und holten den Satz mit 25:21.
Im 4. Satz tauschten Deblitz und Luis Perez ihre Mittenpositionen, um Halle noch weiter unter Druck setzen zu können. Jetzt schien alles für die Damen des MSV 90 zu laufen. Der USV Halle kam über seine Außenangreifer nicht mehr durch und alle Bälle die doch ein Loch fanden wurden durch Libera Breddin sauber zum Zuspieler gebracht. Der Grundstein wurde wieder durch starke Aufschlagsserien gelegt. Doch als Dittrich beim Stand von 12:05 zum Aufschlag ging, vermutete so niemand den weiteren Verlauf des Satzes… Ihre Aufschläge stellten die gegnerische Annahme vor eine schier unlösbare Aufgabe, entweder punktete sie mit direkten Assen oder die Annahmespielerinnen von Halle konnten den Ball nicht kontrollieren, was meistens auch zu einem direkten Punkt führte. Wenn dann doch mal eine Annahme von Halle glückte, waren die MSV‐Damen voll konzentriert, wehrten den Angriff ab und verwandelten ihren ersten Angriff gleich zum nächsten Punkt. Zuspielerin Freitag konnte jeden ihre Angreifer nach Belieben einsetzen. Beim Stand von 24:5 war Dittrich somit immer noch am Aufschlag. Der Satzball wurde sofort verwandelt und die Freude war bei allen Beteiligten groß. Niemand hätte heute mit diesem Ausgang gerechnet und so recht glauben konnte es auch lange Zeit niemand. Dies war ein wichtiger Schritt Richtung Klassenerhalt. Nun belegt man Platz 7 in der Tabelle, mit einem besseren Satzverhältnis als Zeitz und kann mit etwas weniger Druck auf den nächsten und letzten Heimspieltag schauen, wo man auf Zeitz und Staßfurt trifft. Fazit vom Kapitän: „Es war eine super konstante, mannschaftliche Leistung ohne große Einbrüche. Wenn wir so in die vorherigen Spielen gespielt hätten, wären mehrere Spiele, die wir 2:3 verloren haben, eventuell anders ausgegangen. Ich bin sehr Stolz auf die Mädels und auch auf den Trainer.“

Es spielten: Freitag, Hehne, Dittrich, Penack, Luis Perez, Behlau, Hauer, Deblitz, Breddin, Velten – Trainer: Birkner, Schunorth

 

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